Weltenkind's Reisen – ein Blog über kleine und größere Ausbrüche in die Welt

Pune

  • 24. Oktober 2013 10:47

 

 

 

 

 

Kandisa von Indian Ocean

Und auf nach Pune…!

  • 17. Oktober 2013 09:26

 

Noch ein letzter Gruß gen Heimat, bevor wir nun nach Pune fliegen… bis dahin!

 

Dussera-Zeit

  • 16. Oktober 2013 14:24

Ja, momentan bin ich echt eine treulose Tomate was das Schreiben angeht. Das liegt aber auch einfach daran, dass mir alles um die Ohren saust. Mein Yoga-Einführungskurs ist vorbei und ich habe immerhin gezahlt, um zu den normalen Stunden zu gehen, aber momentan nehme ich mir nicht die Zeit dazu. Ich arbeite tatsächlich an meiner Arbeit und verbringe die Abende mit Freunden. Ansonsten bin ich doch recht biegsam und sehe Positionen wie die Krähe und den Kopfstand als angnehme Herausforderungen.

Punjabi Trauung

Letzte Woche war eine besondere Woche: Die Fastenzeit der Hindus stand an und wer religiös ist, der zieht das Ganze dann 9 Tage durch. Mein zumindest ansatzweise religiös orientierter Mitbewohner hat das auch jeden Morgen zelebriert. Der Buddha-Altar von dem anderen wurde mit Gottesbildern ergänzt, die Räucherstäbchen rausgeholt und angezündet rumgefuchtelt. Eine App betete zig Namen von Göttern runter, während er sich im Kreis drehte und in sich ging. Den Schluss des Singsangs nutzte er dazu, um sich seine Schuhe anzuziehen, bevor es zur Arbeit losging. So macht der moderne Hindu das also heute :)

Ich fand’s megaspannend, vor allem als ich seine Fastenmahlzeit probieren durfte. Erstaunlicherweise ist das Mahl doch recht üppig: Eingeweichte Liebesperlen (die Dinger sehen zumindest so aus) namens Sabudana wurden mit Gewürzen zu Fladen verarbeitet, da weder das reguläre Mehl noch Salz gegessen werden dürfen. Für so ein Fastenessen echt lecker und nahrhaft, wenn ich mich da an mein Wasser- und Teefasten erinnere… Vergleichbar ist es da doch eher mit der christlichen Fastenzeit.

Am Ende dessen, also letzten Sonntag bzw. Montag war dann das Dusshera-Fest bzw. die Durga Puja. Je nach dem, aus welcher Region man kommt, wird ein anderer Gott verehert. Hier im Norden wird der Gott Rama verehrt und bei seinem Sieg über den Dämonen Ravana wird dieser allenortes verbrannt. In Bengal wird die Göttin Amba oder Durga verehrt. Insbesondere den Frauen ist dieser Tag gewidmet, die so viel Arbeit erledigen.

Wir durften diesen Sonntag an einer Punjabi Hochzeit teilnehmen. Morgens waren Harriet und ich bei der Zeremonie mit anschließendem Lunch. Später bin ich noch mit ihr auf’s Dach um die Feuerwerke hier und da zu bestaunen. Als ich nach Hause kam, wollte Arthava (mein Mitbewohner), seine Freundin Sonam und Deepak (einer der gestrandeten Wesen bei uns) zur Durga Puja, wo ich dann spontan mitgekommen bin. Das Zauberwort “Essen” hat mich schnell überzeugt. Wohl aber nicht nur mich, sondern aber auch etliche andere Inder. Vielleicht waren die aber auch eher religiös motiviert. Die Straßen waren jedenfalls voll mit Menschen. Alles strömte und wir strömten mit. Am Tempel angekommen, mussten wir noch lange laufen, um überhaupt das Ende der Schlange zu finden. Dieses führte uns glücklicherweise zu einem anderen Tempel, wo meine Freunde ihr Talent zur Dreistigkeit nutzen und den Ordner überredeten, uns doch einzuschleusen – man möchte seiner ausländischen Mitbewohnerin ja mal was typisch Indisches zeigen…

Es hat sich gelohnt oder es war zumindest sehr interessant zu sehen. Die Göttin, die Menschen, die sie verehrten, die Musik und das interessante Essen. Und schwupps, waren wir wieder raus. Ich erzähle besser nicht, wie wie wir es in die andere Schlange geschafft haben, aber auch hier brauchten wir nicht allzu lange warten. Es folgten währenddessen unterhaltsame Geschichten aus der Jugend der Jungs, die die Wartezeit erheblich verkürzten. Der Tempel war nun Durga gewidmet. Überall waren Frauen abgebildet und die Göttin mit ihren zig Armen krönte das Bild. Auch hier gab es wieder massig Essen und wir widmeten uns einem meiner Favoriten Dahi Bhalla, eine Mischung aus Brot, Joghurt, diversen Saucen, Kichererbsen oder so was. Ein Mischmasch ganz nach meinem Geschmack :D

Heute fühle ich mich recht mitgenommen. Eine Klimaaanlage scheint mir eine Erkältung besorgt zu haben. Immerhin kein Dengue. Dengue haben hier momentan viele. Feuchtes Klima, Mücken, Dengue-Zeit. Die Erzählungen machen mich nicht gerade glücklich, zumal das auch schnell gefährlich werden kann. Im Regelfall ist man allerdings “nur” für so zwei Wochen außer Gefecht gesetzt… Aber glücklicherweise bin ich bisher verschont geblieben.

Morgen Abend geht es für’s Wochenende nach Pune. Eine andere, indische Kultur wartet auf uns: Das N7 Bacardi Weekender Festival. Aber dazu gibt’s dann nach dem Wochenende mehr. Nach dem Wochenende bricht auch meine letzte Woche an… das heißt, es ist bald schon alles vorbei… :-(

Das Zwischendurch & work hard, play hard

  • 4. Oktober 2013 09:59

Ich weiß, mein Blog strotzt momentan nicht sonderlich vor Berichten und es liegt sicher nicht daran, dass es hier nichts gibt, worüber ich schreiben könnte. Leider ist es nur so, dass ich den ganzen Tag mit Schreiben beschäftigt und abends meistens als Ausgleich unterwegs bin. Meine Lust nach dem Schreiben für die Bachelorarbeit noch zu bloggen ist also recht gering :D

Das Wetter in Neu Delhi wird immer angenehmer: Die Stadt kühlt merklich ab, sodass wir meist morgens und abends auf dem Balkon sitzen und gemütlich lesen. Heute hat es zum ersten Mal seit langem geregnet und es weht eine angenehme Brise. Ich bin also nicht mehr auf Starbucks als Arbeitsplatz angewiesen – im Gegenteil, ich habe dort gefroren ;)

Gestern Abend sind die lieben Südafrikanerinnen angekommen, die mit mir gemeinsam auf dem Trek waren. Nachdem ihre ersten Erzählungen von dem Land den Erfahrungen glichen, die ich selber bei meiner ersten Reise nach Indien gemacht habe, lud ich sie zu mir nach Hause ein, sollten sie in Delhi Halt machen. Hier müssen sie sich nicht mit schlechten Hostels, aufdringlichen Menschen und nervenaufreibenden Erlebnissen rumschlagen. Die Stadt hat schließlich auch einige schöne Seiten und die sollen sie sehen.

Ich denke immer, ein zweiter Besuch macht so vieles anders. Ich habe mich nicht wirklich auf die Reise vorbereitet, war nur minimal nervös vor der Abreise und bemerke nun kaum noch Frustrationen meinerseits, da ich die Kultur kenne, weiß was mich überall erwartet und gehe sehr entspannt an jeden Kontakt mit Fremden ran. Ich genieße das Land und ich genieße die Tatsache, dass ich hier sein und die Kultur erleben darf. Ich schlendere mehr und quatsche über dieses und jenes mit Menschen die mir täglich begegnen. Dinge brauchen hier länger, aber die Zeit habe ich nun. Ich erfreue mich daran, wie viele Leute einem hier hilfreich und positiv begegnen, wenn ich mich nur darauf einlasse. Flow. Generell fließt alles und meine Ausgeglichenheit lässt Platz für viel Spaß am Leben. Die Auszeit in den Bergen war optimal und die Ausgelassenheit der Inder hat meine innere Verbissenheit ganz schön aufgelockert – ich zehre weiterhin davon :)

Work hard, play hard. Mein aktuelles Motto. Die Zeit läuft und es ist noch viel zu tun, aber verbarrikadieren will ich mich auch nicht. Arbeit hin oder her, verzichten will ich nicht. Mittlerweile mache ich einen Yoga-Kurs nebenbei und plane so einiges anderes. Meine spaßige to-do-Liste für die nächsten Wochen ist also randvoll. Es gibt viel zu sehen und noch viel mehr zu tun. Dafür gibt’s dann die restliche Zeit wieder viel Arbeit, sodass ich meine Thesis bald abschließen kann. Diese Woche habe ich zum ersten Mal ein Cricket-Spiel gesehen, nachdem mir mitten in den Bergen die Regeln erklärt worden sind und meine Puste beim anschließenden Testen im Nullkommanix aus war – und das, obwohl man bei dem Spiel kaum rennen muss, aber wenn, dann richtig. Mein Fazit: Cricket erhöht deutlich meinen Spaß am Fußball gucken – da ist wenigstens Action auf dem Feld :D

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Heute Abend steht klassischer Tanz aus Odissa an. Die nächste Woche ist geprägt von sämtlichen Festivitäten aller Glaubensrichtungen, also haben viele Menschen frei oder feiern. Was das für mich heißt, weiß ich noch nicht. Es sei so viel gesagt: Morgen ist meine erste Hindistunde seit Langem (ich plane Großes) und das darauffolgende Wochenende steht eine Einladung für eine Punjabi-Hochzeit. Denn auch wenn die Zeit rennt, es gibt viel zu erleben und noch ist es nicht vorbei!

 

Great Lakes Trek

  • 3. Oktober 2013 08:55

Wieder daheim

  • 2. Oktober 2013 04:24

Zurück aus den Bergen, zurück aus den Himalayas. Delhis Hitze hat sich ein wenig in angenehme Morgen- und Abendstunden umgewandelt, es regnet hin und wieder und bei mir herrscht eine allgemein entspannte Stimmung. Die Wäsche ist gewaschen, der Rucksack ausgepackt, die Bilder fast gänzlich sortiert und es kehrt langsam wieder Alltag ein. Ich ruhe in mir, wie schon lange nicht mehr. Jetzt heißt es wieder “back to work”, denn die Zeit fliegt.

Ich hoffe, ich kann bald wieder mehr berichten und noch ein paar Bilder zeigen.

Der Quatsch mit dem Kürbis

  • 18. September 2013 18:59

Absurdes Theater, was so internationale Ketten verursachen. Eigentlich ist Starbucks eh nicht der richtige Ort, wenn man etwas auf kritischen Konsum gibt, aber nun bin ich hier. Es ist die Ruhe, die angenehme Temperatur und das Fehlen von WiFi, die mich immer wieder hier hinziehen. Und natürlich der Kaffee. Zuhause haben wir nur einen Gasherd und ich hab mich bisher noch nicht getraut dieses merkwürdige Ding zu nutzen, von dem ich glaube, dass es die indische Version eines Feuerzeugs ist. Perfekte Bedingungen also hier bei Starbucks um produktiv zu sein (ja, da war was….).

Zurück zur Absurdität. Ich sitze nun also hier in meinen eben beschrieben perfekten Bedingungen und was trinke ich? Einen „Pumpkin Spice Frappuchino“. Kürbis-Gewürz-Kaltes-Kaffee-Sahne-Zeugs, ohne Sahne mit Sojamilch, bitte. An einen warmen Kaffee ist nicht zu denken. Ich nehme es mir jedes Mal vor und wenn ich hier nach zehn Minuten des Laufens durch die pralle Mittagssonne hier ankomme, bin ich froh über ein erfrischendes Getränk. Mit diesem Kürbis-Kaffee wird bei Starbucks also nun der Herbst eingeleutet. Ich sehe dieses Bild vor mir, von fallenden Blättern, einem lauschigen Herbsttag, vielleicht die nächste Regenschauer, die einen veranlasst in diesen Laden zu fliehen und mit einem warmen Gewürzgetränk das Wetter und den nahenden Winter besser zu ertragen. Kuschelfeeling.

Ich sitze nun also hier und frage mich, was man so als Asiate mit diesem auf den Winter ausgerichtete Gesöff so in dieser Jahreszeit anfängt. Ich könnte schwören, Kürbisse sind hier sogar komplett unbekannt, aber was soll’s, Kürbis wird in dem Getränk eh nicht drin sein. Macht also nichts, Geschmacksverstärker olé. Ich fühle mich euch so wenigstens verbunden, auch wenn die Klimaanlage nur ansatzweise das nötige Winterfeeling verbreitet. Ich weiß nun wenigstens, dass unabhängig der Jahreszeit Kürbis und Kaffee nicht zusammen gehören und ich bei dem bleibe, was ich kenne: Iced Latte und meiner Arbeit – dann muss ich auch keine sinnlosen Berichte schreiben.

Gedankenwirrwarr und Kuchh nai

  • 16. September 2013 17:05

heimisch

Endlich. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mal auf die Idee kam, die Uhr am meinem Laptop auf die lokale Zeit einzustellen. So unterlaufen mir weniger mitternächliche Eskapaden wo ich mich am nächsten Morgen fragen muss, warum die Nacht so kurz war. Mittlerweile bin ich auch endlich mal umgezogen. Die ersten Nacht im neuen Heim ist also rum und ich muss sagen, es fühlt sich echt gut an. Zwei ganze Tage hat es gedauert, bis ich meinen Kram von Harriets Wohnung zu mir bringen konnte. Am Freitag durfte ich feststellen, dass das Bad (welches übrigens göttlich ist) nichtmals dem indischen Reinheitsstandard entsprach und ich lieber wartete, bis es gesäubert wurde. Bei dem ganzen Duschvergnügen aufgrund der Hitze gar nicht mal so verkehrt. Gut, den Samstag haben wir dann zusammen mit Gurveer, ihrem Mitbewohner, in der Mall verbracht. Ich wusste gar nicht, dass es überhaupt möglich ist, so viel Zeit in so einer künstlich geschaffenen Welt zu verbringen, aber es tat mal ganz gut. Aaaaber, mal abgesehen davon, dass meine Füße nun vorzeigbarer sind, habe ich mich auch dazu durchgerungen nach Jahren der Abstinenz den Frisör zu besuchen. Warum ich gerade hier in diesem absurden Land all mein Vertrauen in diesen mir ungeheuren Berufszweig setze, weiß ich nicht, aber scheinbar hat der Typ mehr von seinem Handwerk verstanden als ich von seiner Sprache. Meine Haare kommen nun also auch ohne Gefrissel aus und wirken dabei recht hübsch und geordnet, auch wenn gefühlte 20cm dran glauben mussten. Mäh. Dann sind wir noch dazu übergegangen Bettwäsche und Vorhänge zu kaufen, die mein kleines Heim nun schmücken und doch sehr wohnlich machen – eine weise Investition, dafür dass ich nun hier sitze und schreibe, und schreibe, und schreibe… :)

Den Abend haben wir neben dem Pub noch wie gewohnt im 11. Stock ausklingen lassen, gemeinsam mit anderen Inder-Freunden. Ich muss sagen, das ist ein wesentlicher Unterschied zu Hyderabad. Dort haben wir Tag ein Tag aus mehr oder weniger in der internationalen Blase “Tagore”, unserem Studentenwohnheim, verbracht und von der Campuskultur wenig mitbekommen. Nun ist alles anders. Meine Mitbewohner sind Inder, die Angestellten im Haus sind Inder, die Freunde sind Inder und die Freundesfreunde ebenfalls. Es macht Spaß und man ist einfach mittendrin. Zumal das für meine Arbeit nicht vom unerheblichen Vorteil ist. Gibt es was Schöneres als kulturelle Gesprächsunterschiede, die sich zufällig bei einem Bier ergeben und man nur das Aufnahmegerät laufen lassen und die richtigen Fragen stellen muss?! Natürlich ist es nicht immer so einfach ;-)

Ansonsten geht man hier ein und zerschmilzt schon am frühen Morgen. Zwei Duschen am Tag sind nicht gelogen und definitiv empfehlenswert, wenn die Anzeige auf dem Thermometer täglich auf über 35°C klettert und die Abgase fröhliche auf einen runter regnen. Ich stehe also morgens auf, mache den Ventilator an, hoffe, dass nicht gleich wieder alles klebt, wenn ich nur eben frühstücke und verkrümel mich dann in meinem Zimmer, wo die mir ja doch immer sehr verhasste Klimaanlage kühle Luft entgegenbläst. Nachmittags zieht es mich dann glatt in den nächsten Coffeeshop, ebenfalls klimatisiert, wo ich in Ruhe weiterarbeiten kann. Abends geht’s dann wieder heim und wieder wird die Klimaanlage mein bester Freund. Ihr seht, ich freue mich auf den kühleren Oktober :D

Dagegen ankommen kann nur die Vielfalt an Früchten, die dieses Land momentan so zu bieten hat. Neben dem üblichen Apfel-Birne-Bananezeugs futtere ich vor allem Guaven und Papaya. Bene, so vermute ich etwa den Namen unseres Kochs, bringt das Obst vom nächsten Marktstand mit, was den angenehmen Vorteil hat, dass er es zu einheimischen Preisen bekommt und man sich selber nicht durch die Hitze quälen muss. Wenn man länger drüber nachdenkt, eigentlich ein ziemlich gutes Konzept um diese vielen Milliarden Menschen anzustellen und zu beschäftigen. Ich glaube, es gibt für jede mögliche Aufgabe einen Inder, der sie erledigt. Tür aufhalten, Mittagessen besorgen, Putzen, Einparken – die Liste ist endlos. Wenn jetzt noch die Bezahlung stimmen würde.

Die Zeit vergeht hier unspektakulär, oder sagen wir einfach mal ohne besondere Vorkommnisse. Ich fühle mich wohl, genieße es entspannt in der Rushhour die Straße zu überqueren und lasse die Blicke, wenn ich dann doch mal meine Einkäufe nach Hause trage und laufe, an mir abprallen und bin vorhin auch im Semidunklen von Harriet auch nach Hause gelaufen. Gewusst wie. Zwischen Harriets und meinem Apartment liegen allerhöchsten zehn Minuten Fußweg und zu ihrer Arbeitsstelle brauche ich nur zwei. Wir sind also nun Dinner-Buddies geworden und kriegen so wenigstens unsere tägliche Portion an westlichem Flair. Dennoch, auf sich aufpassen muss man hier trotzdem noch. Erstaunlich entspannt war es bisher: Man muss sich nicht ständig fotografieren lassen und ich habe keine negative Erfahrung machen müssen. Scheinbar ist der Süden rauer :D

Grüße in die Heimat, ich erspare euch weitere unspektakuläre Details und versorge mich mal mit ausreichend Schlaf!

P.S. Kuchh nahi bedeutet so viel wie “nichts” und bekommt eine ganze andere Bedeutung, seitdem es ebenfalls ein Scotch Label ist. Prost!

Meine Woche in schlechten Bildern

  • 15. September 2013 09:44

 

Da ich diese Woche viel beschäftigt war, gibt es von mir nur eine kleines Lebenszeichen in Bildern:

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Eröffnung der IPrA Konferenz im Indian Habitat Center

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Hotelzimmer

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Unterwegs mit Sugandh & typisch indischem Essen. Pani Puri und vermutlich Dhai Puri, wenn ich das gerade richtig zuordnen kann.

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Ein heimisches Bier mit bayrischer Aussprachehilfe für “deutsche” Spezialitäten…

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Historisches Auto Empirial Hotel – eine Welt für sich

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Teich im Indian Habitat Center

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Indian Habitat Center

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Hochzeit

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Riksha fahren :)

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Select City Walk Mall

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Globus im FabIndia Geschäft

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Erste Imprssionen von meinem neuen Heim

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Sonntagmorgen Brunch mit der Family

20130915-151410.jpgMeine aktuelle Aussicht ;)

Die ersten alltäglichen Tage…

  • 7. September 2013 08:53

Das Stadium von der Dachterasse aus

Die letzten Tage waren echt anstrengend. Nicht, dass ich viel getan hätte, aber einen grundlegend schwachen Körper, Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen auszuhalten, nur zu liegen oder sitzen, kaum das Haus zu verlassen ist irgendwie nicht meins. Hier gilt mein Dank ganz klar den Leuten, die mich auch über diese Distanz aushalten mussten – ich bin kränklich echt eine Quengeltante und will wenigstens verbal betüddelt werden :)

Heute sieht die Welt schon wesentlich besser aus. Gestern war ich noch abends mit Sugandh unterwegs. Mir ging’s immer noch nicht bombe, aber ich kann ja nicht ewig in diesem goldenen Käfig verweilen. Und es hat sich gelohnt: Mit dem Auto fuhren wir zum Lodhi Garden mit einigen Gräbern, viel Grün und einer Atmosphäre die in Deutschland nicht anders gewesen wäre. Viele Menschen, die relaxten, ihren Hund ausführten, Joggen gingen. Wäre nicht diese Schwüle und offensichtlich fast nur Inder – es hätte überall sein können, so westlich war es. Und vor allem war es eine wirkliche Quelle der Ruhe und ein toller Platz um selber runterzukommen.

Eins begeistert mich noch: Ich bin ja unglaublich dankbar, dass ich hier das weltbeste vegetarische Essen bekomme, aber noch viel beeindruckender finde ich die Kennzeichnung der Lebensmittel. Dank der verschiedenen religiösen Essgewohnheiten werden die Produkte alle mit dem Quadrat und Punkt in Rot oder Grün gekennzeichnet. Rot mit tierischen Inhalten, Grün für Veggies. Ziemlich cool und fortgeschritten, wenn man das mit unserer deutschen Kennzeichnung vergleicht. Ebenso wird das Mehl mit glutenfreier Kennzeichnung versehen. Das begeistert mich echt, auch wenn ich hier definitiv vegetarisch esse. Tierfrei wäre hier aber auch kein Problem, selbst Sojamilch ist hier in jedem Supermarkt zu finden… und da denkste, dass Indien überall hinterher hinkt. So’n Quatsch!

Soja-Bällchen... ich bin gespannt :D

Eifreie Mayonnaise

glutenfrei

 

Ich werd noch ein wenig einkaufen und mich den nötigen Dingen widmen, um wieder ein wenig Struktur hier reinzubekommen. Mein Unterlagen für’s Stipendium wollen erstellt werden, ich mag ein wenig Hindi lernen und vielleicht hab ich ja bis zur Konferenz endlich ein eigenes Zimmer gefunden…. So, nachdem ich eine halbe Ewigkeit diesen Artikel bearbeitet habe, mach ich mich mal auf die Socken und tu was Sinnvolles ;D

dinner in the dark mit Harriet und Subhjait

Grab im Lodhi Garden